Nutzung des Erdgases
In den 80 er Jahren wurde in den meisten westdeutschen Städten die Gasversorgung von „Stadtgas“, wegen eines hohen Anteils an giftigem Kohlenstoffmonoxid, auf Erdgas umgestellt. In Ostdeutschland vollzog sich diese Umstellung überwiegend in den 90 er Jahren. Im Jahre 2003 wurden schon etwa 53% aller gesamtdeutscher Privat-Haushalte mit Erdgas beheizt. Erdgas zeichnet sich besonders durch seine Wirtschaftlichkeit aus, wegen ihrer guten Verbrennungseigenschaft arbeiten Erdgasheizungen besonders effizient. Zudem benötigt eine Erdgasheizung sehr wenig Platz. Im Gegensatz zur Ölheizung kann hier auf einen Vorratstank verzichtet werden. Der Erdgaskessel benötigt nur etwa einen halben Quadratmeter Platz. In den letzten Jahren entscheiden sich immer mehr Kunden für eine Dachheizzentrale, hierbei kann sogar auf einen Schornstein verzichtet werden.
Doch Erdgas kann viel Mehr, als nur Heizen und Warmwasserbereiten. Mittlerweile gibt es ganze Palette moderner Erdgasgeräte. Hier ist an erster Stelle der Gasherd zu erwähnen, der durch seine offene Flamme besonders leicht zu regulieren ist. Auch moderne Designs sowie Ceran- oder Glaskeramikkochfelder werden im Handel angeboten. Das Praktische an den Geräten ist, dass sie schnell und flexibel über eine Gassteckdose angeschlossen werden können. Sogar Wäschetrockner und Geschirrspülmaschinen können mit Erdgas betrieben werden. Mit dem Erdgas betriebenen Trockner spart man nicht nur Energie, sondern auch Zeit.
Die Betriebskosten verringern sich um 60%, die Laufzeit des Gerätes verkürzt sich um 40%. Auch moderne Terrassenstrahler können mit Erdgaswärme betrieben werden. So können Sie Ihre Grillsaison im Freien verlängern. Dazu passend kann im Handel ein Erdgas-Grill erworben werden. Dieser Grill hat eine besonders kurze Aufwärmzeit und es entsteht keine lästige Rauchentwicklung.